Projekt "Schnee und Wasser"
Spannendes Wetter für unsere Kinder: Nach der Weihnachtszeit war es kalt und es fiel anhaltender Schnee, der sogar liegen blieb. Da sich das Außenbild und die Situation im Außenbereich entsprechend verändert hatten, wurde das Projekt „Schnee und Wasser“ gestartet – passend zum Rahmen des Situationsansatzes, der auch im Berliner Bildungsprogramm verankert ist.
Forschen und Basteln
Im Morgenkreis und über den Tag verteilt wurde das Thema immer wieder aufgegriffen. Einerseits forschten die Kinder aus wissenschaftlicher Perspektive, unterstützt von den pädagogischen Fachkräften, zu zahlreichen Fragen – etwa „Warum schneit es?“, „Warum ist Schnee kalt?“ oder „Wohin verschwindet der Schnee?“. Andererseits wurde das Thema auch kreativ beim Basteln von Schneeflocken und Schneefiguren umgesetzt.
Lernen mit allen Sinnen
Die Kinder zeigten großes Interesse an diesem Naturphänomen, vor allem, da einige Kinder noch nie zuvor Schnee gesehen und erlebt hatten. Sie experimentierten mit Schnee und Eis, beobachteten das Schmelzen bei unterschiedlichen Temperaturen und spielten mit Wasser in verschiedenen Gefäßen. Dabei wurden alle Sinne angesprochen: fühlen, sehen, hören und erleben. Gleichzeitig förderte das Projekt zahlreiche Bildungsbereiche:
- Naturwissenschaftliches Lernen: Die Kinder erfuhren spielerisch etwas über Aggregatzustände von Wasser.
- Sprachförderung: Durch Gespräche, Vermutungen und Erklärungen erweiterten sie ihren Wortschatz.
- Soziale Kompetenzen: Gemeinsames Experimentieren stärkte Zusammenarbeit und Rücksichtnahme.
- Kreativität: Malen, Basteln und Gestalten rund um das Thema ergänzten die praktischen Erfahrungen.
Lebensnah und kindgerecht
Der Situationsansatz ermöglicht es, Bildung lebensnah, kindgerecht und nachhaltig zu gestalten. Dabei nehmen die Fachkräfte eine begleitende und unterstützende Rolle ein. Das Projekt „Schnee und Wasser“ zeigt, wie aus alltäglichen Beobachtungen ein vielseitiges Lernangebot entstehen kann. Indem die Interessen der Kinder aufgegriffen werden, erleben sie Lernen als etwas Sinnvolles und Spannendes – und entwickeln Freude daran, ihre Welt zu entdecken.
Beitragsbild: shutterstock/Tatiana Migunova